Interviews mit Autoren

Autoreninterview mit Stefanie Kullick

Guten Morgen meine Lieben,

es ist wieder Interviewzeit. Ich möchte euch die Autorin Stefanie Kullick vorstellen.

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Stefanie Kullick

Stefanie Kullick ist 30, in Niedersachsen  geboren und lebt dort mit ihrer jungen Familie in ländlicher Gegend. Schon in früher Kindheit begeisterten sie Geschichten sämtlicher Art und Darstellungsform. Die fantastische Literatur hat es ihr dabei besonders angetan. In ihrer Jugend entwickelte sie eigene Geschichten und begann, sie aufzuschreiben.

Mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans ‚Regenprinzessin‘ erfüllte sich ein großer Wunsch. Die Fortsetzung der Geschichte ist unter den Titeln ‚Sturmbringerin‘ und ‚Untergangsbotin‘ erschienen und abgeschlossen. Inzwischen schreibt sie in jeder freien Minute. Im August 2017 ist unter dem Titel ‚Die Kinder Gaias: Verbotene Früchte‘ der 1. Band einer neuen Geschichte erschienen.

Und nun kommen wir zum Interview. Im Anschloss stelle ich euch kurz ihre Bücher vor.

Nicky´s Buchecke: Woher kommst du?

Stefanie Kullick: Aus Südost Niedersachsen bei Helmstedt

Nicky´s Buchecke: Was hörst du gern für Music?

22414368_1301909369920326_1106406049_nStefanie Kullick: Meine Lieblingsbands sind Linkin Park und Paramore, Lieblingssänger: Birdy, Maria Mena und Ed Sheeran; ansonsten nach Stimmung, da kann wirklich alles dabei sein.

Nicky´s Buchecke: Wann hast du angefangen zu schreiben?

Stefanie Kullick: Mit etwa 14 / 15. Ich begann eine Drachengeschichte, schrieb aber nur etwa 50 Seiten. Sie liegt noch immer unbeendet in meiner Schublade. Aber der Tag wird kommen, eines Tages beende ich sie bestimmt noch. Ebenfalls mit 15 schrieb ich den Anfang von „Regenprinzessin“, welches mein Debut werden sollte. Nachdem ich nach einem unglaublich spannenden Traum einfach nicht wieder einschlafen konnte, habe ich die Geschichte in meinem Kopf weiter gesponnen und begonnen sie wenig später aufzuschreiben.

Nicky´s Buchecke: An welches Genre traust du dich nicht? Und warum?

Stefanie Kullick: Ich könnte niemals eine Biographie schreiben, das wäre mir wohl viel zu sachlich. An einen Thriller oder Krimi wage ich mich auch besser nicht. Ich lese gern mal einen, bin in dem Genre aber nicht zu Hause.

Nicky´s Buchecke: Hast du ein Vorbild?

Stefanie Kullick: Richtige Vorbilder habe ich eigentlich nicht. Eher das Gegenteil ist der Fall. Ich denke mir oft: „Nee, so willst du das für dein Buch aber nicht machen.“ Ich versuche, einen flotten Schreibstil zu pflegen und unnötige Längen zu vermeiden, damit die Spannung nicht drunter leidet. Ich kann mich noch an die Lektüre von einem Band der „Das Schwert der Wahrheit“ Reihe von Terry Goodkind erinnern… Die ich liebe, aber manches Mal habe ich doch den Faden verloren. Richard und Kahlan laufen durch irgendein Tal. Zwei Seiten später kenne ich die Farbschattierung eines jeden Grashalmes und die Position jedes Kieselsteins, aber warum verdammt nochmal waren die beiden in besagtem Tal???
World Building ist im Bereich der Fantasy Literatur extrem wichtig. Ich versuche dabei jedoch in der Mitte zu bleiben: nicht zu viel, nicht zu wenig. Sonst gerät man zu schnell ins Schwafeln.

Nicky´s Buchecke: Was liest du selber gern?

Stefanie Kullick: Ich lese die Bücher von C.M. Spoerri, Asuka Lionera, Maya Shepherd und Marah Woolf sehr gern. Außerdem lese ich gern die Bücher von Terry Goodkind, J.R. Ward und wie jedes „Fantasy-Mädchen“ Cassandra Clare und J.K. Rowling.

Nicky´s Buchecke: Gibt es etwas das du an der Autorenwelt hasst? Wenn ja was? Und warum?

Stefanie Kullick: Hassen ist ein sehr hartes Wort, das trifft es auch nicht bei mir. Die Autoren, die ich kenne und mit denen ich zu tun habe, haben einen sehr freundlichen Umgang untereinander und das finde ich sehr schön und angenehm. Man gönnt sich die Erfolge und feiert mit den anderen. In meiner Anfangszeit konnte ich jedoch eine gewisse Stutenbissigkeit beobachten, die mir gar nicht gefiel. Da wurden untereinander reihenweise Schmähkritiken geschrieben, die ganz weit entfernt von sachlich waren, nur um den Erfolg der vermeintlichen Konkurrenz zu drücken. Ich habe tatsächlich
solche Aufrufe gesehen… Damals wie heute kann ich darüber nur den Kopf schütteln. Selbstverständlich gefällt nicht jedem jedes Buch. Kein vernünftig denkender Autor hat diesen Anspruch an sein Werk, weil es unmöglich ist. Wenn einem etwas nicht gefällt, darf man das natürlich auch sagen, aber bitte konstruktiv. Und wenn es schon eine Schmähkritik werden soll, dann doch trotzdem eine begründete mit einer gewissen Komik und nicht sinnlos beleidigend.

Nicky´s Buchecke: Wie viele beschriebene und unbeschriebene Notizbücher hast du bei dir zu Hause?

Stefanie Kullick: Sehr, sehr viele… Beschriebene mindestens 5 und unbeschriebene noch viel mehr. Ich liebe Notizbücher. Für spontane Geistesblitze habe ich eines in meiner Handtasche, in meiner Arbeitstasche und auf meinem Nachttisch. Außerdem habe ich zu jedem meiner Bücher und Projekten in Planung eine „Schmierdatei“ die aus lauter Gedächtnisstützen, Stammbäumen, Textschnipseln und Ähnlichem besteht. Die längste dieser Dateien ist über 10 Din A4 Seiten lang und ich habe für dieses Projekt noch nicht mal einen tatsächlichen Satz für die Rohfassung geschrieben. Bisher sind es nur Schnipsel und Recherche.

Nicky´s Buchecke: Gibt es einen Lieblingsplatz an dem du gern schreibst?

Stefanie Kullick: Bei meinen Eltern auf dem Sofa, weil sie dann mein Kind bespaßen und ich in aller Ruhe die Gedanken schweifen lassen kann. Wahlweise auch abends auf meinem Sofa.

Nicky´s Buchecke: Gibt es einen Hintergrund zu dem Buch/Büchern?

Stefanie Kullick: Bei meiner ersten Reihe war es besagter Traum einer Prinzessin und ihres Leibwächters. Bei meiner neuen Reihe spielt meine Liebe zur Natur und besonders zum Meer durchaus eine Rolle. Es passt zu meiner Interpretation der Diwata sehr gut und es fällt mir folglich leicht, darüber zu schreiben, weil es auch meinen Überzeugungen entspricht.

Nun möchte ich euch Ihrer Bücher kurz vorstellen:

Regenprinzessin (Stefanie Kullick 1)

22447200_1301909089920354_1727033400_nLasca, die Insel auf der die Elemente herrschen. Seitdem man zurückdenken kann, finden Feuer, Wind und Wasser hier ihre Heimat.
Gianna hat von den Kindern ihres Vaters die stärkste magische Gabe geerbt und ist dafür verantwortlich das Leben in dieser sengenden Hitze zu erhalten. Sie ist die Regenprinzessin und gebietet über das Wasser. Soweit es ihr möglich ist, lebt sie zurückgezogen und lässt niemanden an sich heran. Die Vergangenheit zeigte ihr, dass man den Menschen nicht trauen kann. Doch dies ändert sich mit dem Tag an dem Gianna Van begegnet von Grund auf. Er stellt ihr Leben auf den Kopf, ohne dass Gianna sich erklären könnte, wie er das nur anstellt.
Doch trotz Giannas pflichtbewusster Leibwache häufen sich die Entführungsversuche und Anschläge. Wer steckt dahinter und womit lässt sich die ungeahnte Brutalität erklären? Durch die schon fast permanente Bedrohung ihres Lebens und die Weisung ihres Vaters, lernt Gianna, dass sie bei Weitem nicht so hilflos ist wie sie es bisher angenommen hatte und wird sich der todbringenden Kraft, die seit jeher in ihr schlummert, erst bewusst und lernt diese zu ihrem Schutz einzusetzen.
Inmitten von Intrigen, Machtkämpfen und Attentaten gelingt es Gianna wieder zu fühlen und endlich zu sich selbst zu finden.

Link zum Buch: Regenprinzessin 1*

Sturmbringerin (Stefanie Kullick 2)

22447178_1301909396586990_1101190181_nNach der turbulenten Flucht von Lasca glaubten Gianna und Van sich und ihre Liebe endlich in Sicherheit, doch die Freude am gemeinsamen Glück sollte nicht lange währen. Bereits nach einigen Wochen auf dem Festland laufen sie Hias über den Weg, der alles zunichte zu machen droht und ihnen etwas Schreckliches antut. Gelingt es Gianna sich ihm zu widersetzen und kann sie den Kampf für die Liebe noch ein weiteres Mal bestehen?
Schnell wird klar, dass die Menschen des Kontinents eine gänzlich andere Einstellung zur Magie haben als die Bewohner Lascas, die ihnen bald gefährlich werden könnte. Eine schreckliche Wahrheit über ihrer aller Vergangenheit wird bekannt und entfacht einen seit Jahrtausenden brodelnden Konflikt aufs Neue. Gianna beschließt, sich der turontischen Übermacht nicht zu beugen und für die Freiheit ihrer Liebe zu kämpfen.

Link zum Buch: Sturmbringerin*

 

Untergangsbotin (Stefanie Kullick 3)

22414301_1301909243253672_673212337_n.jpgNach der Verschleppung und Folter durch Turont sind Gianna, Van und ihre Gefährten auf dem Rückweg zum Widerstand. Obwohl nun der Kampf gegen die Tyrannei erneut aufgenommen werden soll, fehlt Gianna der Mut dazu. Die Albträume, die sie verfolgen, werden mit jeder Nacht schlimmer und selbst Van weiß bald keinen Weg mehr, um ihr Trost zu spenden.
Schließlich muss Gianna erkennen, wie aussichtslos ihr Kampf ist, wenn sie ihn ganz allein bestreiten will. Mit gemischten Gefühlen tritt sie die Rückkehr nach Lasca an. In der Hoffnung, die Unterstützung ihrer Kindheitsfreunde Kiren und Celia zu erhalten, stellt sie sich ihrer Vergangenheit. Gemeinsam mit Feuer und Wind könnte der Sieg gelingen und sich die drohende Gefahr für ihre Heimat abwenden lassen.
Doch wie werden die beiden reagieren, sobald sie erfahren, dass Giannas Vater sie mit dem angeblichen Tod seiner Tochter täuschte? Wie soll Gianna die Auseinandersetzung mit ihrem Vater überstehen? Und lässt sich Turonts Allmacht wirklich beenden oder wird Gianna kläglich scheitern?
Alles wird enden – auf die eine oder andere Weise.

Link zum Buch: Untergangsbotin*

Mit dem Auftauchen des neuen Barkeepers Noel in der Stammkneipe der Studentinnen 22414368_1301909369920326_1106406049_nLizzy, Amaia und Tavia, beginnt für Lizzy eine atemberaubende und erschreckende neue Zeit.
Vor Lizzys Augen droht Amaia aus unerklärlichen Gründen zu verbrennen. Von da an überschlagen sich die Ereignisse und nichts ist mehr wie es vorher war. Mit ihrem ruhigen Studentenleben ist es damit vorbei.
Warum wird sie verfolgt und schwebt plötzlich in großer Gefahr? Und wer oder vielmehr was ist eigentlich Noel? Ein Mensch jedenfalls nicht!
Trotzdem fühlt Lizzy sich mehr und mehr von ihm angezogen. Anscheinend aber ohne Gegenliebe oder wie soll sie sein Zurückschrecken deuten?
Die gelegentlichen Stimmen in Lizzys Kopf werden zu einer immer größeren Plage. Was ist nur mit ihr los?

Link zum Buch: Die Kinder Gaias*

 

Ich hoffe euch hat das Interview und die Büchervorstellungen gefallen. Über Feedback würde ich mich sehr freuen.

Eure Nicky

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